Gemüseernte und -einlagerung - Folge 09

Herr Laber bei der Zwiebelernte
© © LfULG, Birgit Holthaus

In dieser Folge erfahren Sie alles Wichtige zur Gemüseernte und wie man es am besten einlagern kann.

Der Herbst ist Erntezeit, auch im Kleingarten. Bleibt die Frage, ob man das ganze Gemüse gleich aufessen muss oder ob es neben dem Einkochen noch andere Möglichkeiten gibt, Möhren, Äpfel und Co. für später aufzuheben. Selbstversorger wissen, worum es geht: die langfristige Lagerung.

Dafür eignen sich vor allem Wurzel- und Knollengemüse, das heißt: Möhren, Schwarzwurzeln, Rote Bete, Pastinaken oder Knollensellerie aber auch die Köpfe von Weiß- oder Rotkohl.

Wichtig ist dabei eine „schonende“ Ernte. Vor der Lagerung sollte verletztes und geschädigtes „Erntegut“ aussortiert werden, da Gemüse mit Schadstellen schnell fault und die Erreger sich auf das gesunde Gemüse ausbreiten. Auch wichtig: Das Gemüse darf für die Lagerung nicht gewaschen werden.

Außerdem sollten für die Einlagerung Sorten gewählt werden, die möglichst spät reifen. So gibt es beispielsweise bei Möhren die Sorte ‚Rote Riesen 2‘, die sehr gute Lagereigenschaften aufweist. Bei der Sortenwahl im Frühjahr am besten darauf achten, ob man Sorten zum Frischverzehr möchte - mit dünnerer Schale und schnellerer Entwicklung - oder Sorten, die haltbarer sind. Wir wünschen eine gute Ernte und viel Erfolg beim Einlagern!

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